Themen rund um den Datenschutz

Digitalisierung und medizinisches Berufsgeheimnis

Überlebt das medizinische Berufsgeheimnis die Digitalisierung?

privatim schlägt Lösungen vor

Viele Ärzte und Spitäler lagern die elektronische Verwaltung, Archivierung und Bearbeitung ihrer Patientendaten an Dritte aus. Mit der Einführung des elektronischen Patientendossiers, dem automatischen Austausch von Patientendaten und der zunehmenden Integration unterschiedlicher Systeme von Kliniken, Labors, Krankenkassen werden dabei zunehmend Cloud-Lösungen eingesetzt. Welches Risiko damit verbunden ist, zeigen die jüngsten Cyberattacken auf die zentralisierten IT-Systeme verschiedener Gesundheitsdienste.

Seit Jahren stellt sich deshalb die Frage, ob dieses Outsourcing von patientenbezogenen Gesundheitsdaten mit dem Datenschutz überhaupt vereinbar ist.

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digma 2017.1

Schwerpunkt: Datenschutzreform

Souveräner Datenschutz ist notwendig

Die Totalrevision des Datenschutzgesetzes ist zu begrüssen. Sie versteckt sich aber hinter dem (notwendigen) Nachvollzug europarechtlicher Bestimmungen und lässt die (notwendige) Eigenständikgkeit vermissen.

Autor: Bruno Baeriswyl

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Anpassungsbedarf in den Kantonen

Die neuen internationalen Anforderungen gelten auch in den Kantonen. Wie sollen sie diese in ihren Datenschutzgesetzen umsetzen? Der Leitfaden der Konferenz der Kantonsregierungen bietet wertvolle Unterstützung.

Autor: Beat Rudin

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Chance zur Stärkung des Datenschutzes

privatim, die Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten nimmt Stellung zum Vorentwurf zum totalrevidierten DSG.

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Ein zeitgemässes Datenschutzgesetz für die Schweiz

privatim begrüsst den Vorentwurf zur Totalrevision des Datenschutzgesetzes (VE-DSG). Die Totalrevision bietet die Chance, das Datenschutzrecht den aktuellen Herausforderungen anzupassen und den zunehmenden Risiken für die Grundrechte und die Persönlichkeitsrechte Rechnung zu tragen. Gleichzeitig legt privatim grossen Wert auf klare Rechtsgrundlagen: Die Rahmenbedingungen müssen eindeutig sein, die datenbearbeitenden Stellen ihre Pflichten genau kennen und die betroffenen Personen wissen, welche Rechte sie haben und wie sie diese durchsetzen können. In dieser Hinsicht weist der VE-DSG nach Ansicht von privatim noch Defizite auf.

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Cloud Computing im Schulbereich

Microsoft passt Vertragsbedingungen für Bildungsinstitutionen an

privatim hat einen Durchbruch bei der Umsetzung der datenschutzrechtlichen Vorgaben bei Standardprodukten im Cloudbereich erreicht: Microsoft passt seine Vertragsbedingungen für Bildungsinstitutionen an.

Medienmitteilung Cloud Computing im Schulbereich vom 19. März 2014

Comunicato stampa "Il Cloud Computing nell’ambito scolastico"

Keine Bekanntgabe von medizinischer Daten auf Vorrat

Die Einführung von Fallkostenpauschalen zur Abrechnung von Spitalleistungen ab 2012 darf nicht zu einer Aushöhlung des Arzt- und Patientengeheimnisses führen. privatim, die Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, verlangt, dass in den neuen Tarifverträgen die notwendigen datenschutzrechtlichen Schranken geschaffen werden, damit die Spitäler nicht medizinische Daten auf Vorrat an die Krankenkassen weitergeben müssen.

 

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Grundbuchdaten im Internet

Die elektronische Erfassung und Publikation der Grundbuchdaten im Internet bergen Risiken für die Persönlichkeitsrechte Betroffener, da es sich dabei um Personendaten handelt. Ein Schutz vor Serienabfragen bei Einsichtnahme und die Protokollierung der Zugriffe genügen aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht, um die Risiken für die Persönlichkeitsrechte auf ein erforderliches Mass zu minimieren – weitere Massnahmen sind erforderlich.

 

Medienmitteilung "Grundbuchdaten im Internet" als pdf-Datei

Unabhängige Datenschutzaufsicht

Unabhängige Datenschutzaufsicht im Staatsschutz fehlt nach wie vor

Im Bereich des Staatsschutzes ist eine unabhängige und wirksame Datenschutzkontrolle nicht möglich. privatim, die Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten beanstandet, dass eine Kontrolle der Datenbearbeitungen der Staatsschutzorgane von der Zustimmung des Bundes abhängig ist und damit die zu kontrollierenden Organe über den Umfang der Kontrollen bestimmen. privatim fordert deshalb die Aufhebung des Zustimmungserfordernisses, um eine unabhängige Kontrolle durch die Datenschutzbeauftragten gewährleisten zu können.

 

Medienmitteilung "Unabhängige Datenschutzaufsicht" als pdf-Datei

Google Street View

Google Street View: Widerspruchsrecht auch für die Schweizer Bevölkerung

Die Bildaufnahmen für Google Street View verstossen gegen das schweizerische Da-tenschutzrecht. Privatim, die Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftrag-ten, fordert von Google, dass auch die Schweizer Bevölkerung ihr Widerspruchsrecht vor der Veröffentlichung der Bilder wahrnehmen kann.

 

Medienmitteilung zu Google Street View als pdf-Datei